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Erdbeobachtungssatellit „Aeolus“ liefert erste Winddaten

Eine Vega-Rakete hatte den rund 1,4 Tonnen schweren ESA-Satelliten im August ins All gebracht. Zum Auftakt übermittelte der nach dem Gott der Winde benannte Raumapparat ein Profil, das großflächige Ost- und Westwindströme einschließlich des sogenannten Jetstreams zeigt.
Um die Daten zu sammeln, umrundet der mehr als 300 Millionen Euro teure Satellit in einer Höhe von 320 Kilometern innerhalb von jeweils 90 Minuten die Erde von Pol zu Pol und nimmt dabei Windprofile auf. Auf diese Weise benötigt er jeweils sieben Tage, bis alle Gebiete der Erde durch die Messungen abgedeckt sind. Mit Hilfe des Messgeräts „Aladin“ soll „Aeolus“ erstmals die Windgeschwindigkeit rund um den Globus von 30 Kilometern Höhe bis zum Boden und über dicken Wolken messen. Die von ihm übermittelten Windprofile sollen die Wettervorhersage verbessern. Die Mission wird vom ESA-Raumflugkontrollzentraum ESOC in Darmstadt gesteuert und überwacht. (dpa)
Mehr zum Thema – ESA-Erdbeobachtungssatellit „Aeolus“ ins All gestartet

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