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Krebs auf dem Vormarsch: 2018 werden 9,6 Millionen Todesfälle durch Krebs erwartet

Am Mittwoch gab die Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) neue Zahlen zu den tödlichen Krebsfällen weltweit bekannt. So werden weltweit 9,6 Millionen an Krebs in 2018 sterben. Bei Männern ist in einem von acht Fällen Krebs der Grund für das Ableben, bei Frauen in einem von elf Fällen. Gab es im Jahr 2012 14,1 Millionen Krebserkrankungen und 8,2 Millionen Todesfälle durch die Erkrankung, so stieg die Zahl der Neuerkrankungen in diesem Jahr auf 18,1 Millionen an.
Die häufigsten Krebserkrankungen sind der Lungenkrebs, gefolgt von Brustkrebs und Darmkrebs. Den Grund der steigenden Erkrankungen und Todesfälle sehen die Wissenschaftler in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung und der wachsenden und alternden Bevölkerung.
In den Schwellenländern zeichnet sich ab, dass sich die Krebsfälle im Zusammenhang mit Armut und Infektionen hin zu Krebserkrankungen im Zusammenhang mit Lebensarten und Diäten wandeln, die eher für die wohlhabenderen Länder typisch sind.

Gerade jährten sich die Anschläge vom 11. September. Die damaligen Ersthelfer kämpfen gegen Krebserkrankungen. Mindestens 15 Männer, die am sogenannten „Ground Zero“ im Einsatz waren, sind heute an Brustkrebs erkrankt. Andere Krebserkrankungen der Ersthelfer sind Blutkrebs und Krebserkrankungen des Verdauungstrakts. Die einstürzenden Türme des World Trade Centers hinterließen krebserregende Stoffe, die sich durch toxischen Rauch ausbreiteten. 
Die weltweite Überlebensrate in den ersten fünf Jahren der Krebsdiagnose liegt bei 43,8 Millionen. Die Hälfte der neuen Erkrankungen entfallen auf Asien, hier leben 60 Prozent der Weltbevölkerung. Auf Europa entfallen 23,4 Prozent der weltweiten Krebsfälle, von denen 20,3 Prozent tödlich enden.
Der Direktor des IARC, Christopher Wild, kommentierte diese Zahlen:

Diese neuen Zahlen zeigen deutlich, dass noch viel getan werden muss, um dem alarmierenden Anstieg der Krebsleiden global zu begegnen, und dass die Prävention eine eminent wichtige Rolle spielt.

Zu den Präventionen zählen Nichtraucher-Kampagnen, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen gegen den Humanen Pappilonvirus (HPV), der Krebs hervorrufen kann. 

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