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Letztes sowjetisches Kriegerdenkmal in Warschau demontiert – Warschauer bringen dennoch Grablichter

Viele kamen mit ihren Kindern. Weil das Denkmal im Oktober auf Geheiß der Stadtverwaltung umzäunt und demoliert wurde, legten die Warschauer Grablichter und Blumen am Bauzaun ab.
Das Denkmal wurde am Brudergrab von 26 Rotarmisten aufgestellt und am 15. September 1946 eröffnet. Im Laufe einer Rekonstruktion des Washington-Platzes im Jahr 1968 wurden die sterblichen Überreste exhumiert und in der Gedenk- und Ruhestätte in der „Zwirki i Wigury“-Straße wieder zu Grabe gelegt. Das Denkmal wurde ins Innere des Parks entlang der Hauptallee verlegt.
Жители Варшавы несут свечи к месту, где раньше стоял снесённый польскими властями памятник Благодарности Красной армии в одном из скверов польской столицы. #Warszawapic.twitter.com/06BQtiKPne— Мировые РИА Новости (@RIA_Worldnews) 1 ноября 2018 г.
Im Oktober wurde das Dankbarkeitsdenkmal im Rahmen des Dekommunisierungsgesetzes mit Presslufthämmern, einem Greiferbagger und einer Diamantsäge demoliert und abgerissen; die Hauptplatte des Denkmals soll dem „Museum der Verfluchten Soldaten“ übergeben werden, das der antikommunistischen und antisowjetischen Untergrundbewegung gewidmet ist.
Das Dankbarkeitsdenkmal im Skaryszewski-Park war das letzte Kriegerdenkmal zu Ehren der Roten Armee in Warschau.
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