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US-Spionagedrohne fliegt über Ostukraine und nähert sich auf wenige Kilometer Krim-Halbinsel

Die RQ-4 Global Hawk glitt über die vom Krieg zerrüttete Ostukraine. Die Drohne näherte sich auf bis zu 40 Kilometer der russischen Krimküste. Die Website PlaneRadar, die Militärflüge weltweit verfolgt, berichtete am Samstag in einer Reihe von Tweets über die Mission.
Es wird davon ausgegangen, dass das unbemannte Flugzeug gegen 9:00 Uhr GMT von einer Einrichtung der US-Marine auf der NATO-Basis Sigonella in Sizilien, Italien, gestartet ist.
10:34 мск.Стратегический разведывательный беспилотный летательный аппарат RQ-4 Global Hawk, ВВС США🇺🇸, позывной #UAVGH000 взлетевший с авиабазы #Sigonella🇮🇹, в воздушном пространстве Украины🇺🇦#UAV#RQ4#GlobalHawk#USAFpic.twitter.com/aJ9bkqkndt— PlaneRadar (@ua4wiy_) 15. September 2018
Nachdem die Global Hawk den Himmel der Ukraine von West nach Ost durchquerte, drehte das unbemannte Flugzeug ab und steuerte auf das Schwarze Meer zu, wo es von einem P-8 Poseidon Spionageflugzeug begleitet wurde.
12:53 мск.Закончил работу у линии разграничения на Донбассе, предположительно направился к Российскому🇷🇺 побережью Чёрного моря. pic.twitter.com/p9ZMnpyHLr— PlaneRadar (@ua4wiy_) 15. September 2018
Die vom Rüstungskonzern Northrop Grumman gebaute RQ-4 Global Hawk wird in der Regel eingesetzt, um hochauflösende Bilder über Zielgebieten zu sammeln. Es soll bis zu 100.000 Quadratkilometer Gelände pro Tag erfassen können, was in etwa der Größe von Südkorea oder Island entspricht.
Die von Boeing entwickelte P-8 Poseidon ist ein U-Boot-Kriegsbekämpfungsflugzeug, das für Verbots- und Frühwarnmissionen eingesetzt wird. Seine Waffensysteme umfassen Torpedos, Harpoon Anti-Schiffraketen und andere Munition.
22:19 мск.Закончил миссию в Чёрном море, направился обратно на аэродром базирования. pic.twitter.com/JCTpWDmu4l— PlaneRadar (@ua4wiy_) 15. September 2018
Dies ist nicht das erste Mal, dass US-Spionagedrohnen vor der russischen Küste entdeckt wurden. Im vergangenen Jahr berichteten die russischen Streitkräfte, dass US- und NATO-Luftpatrouillen im internationalen Luftraum in der Nähe des russischen Territoriums zunehmend Präsenz zeigen. In vielen Fällen mussten russische Kampfjets starten, um verdächtige Flugzeuge abzufangen.
Gelegentlich führte dies zu gefährlichen Zusammenstößen. Im Januar dieses Jahres zwang ein russischer Su-27 Flanker Kampfjet ein US-amerikanisches Lockheed EP-3 Überwachungsflugzeug, seine Mission über dem Schwarzen Meer abzubrechen.
Während das Pentagon die Manöver des russischen Piloten als „unsicher“ bezeichnete, schlug Moskau zurück und sagte, es gebe keine Notsituation am Himmel.
Mehr zum Thema – Lawrow in Berlin: „Die Potentiale aller Staaten des eurasischen Kontinents zusammenlegen“

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