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Will Amerika mit Hilfe der NATO die EU und Russland zerstoeren?

EU will 6,5 Milliarden Euro für panzertaugliche Straßen ausgeben
Neues Nato-Kommando in Ulm

Insgesamt geht es um 30.000 Soldaten, 300 Flugzeuge und mindestens 30 Kriegsschiffe oder U-Boote, die die bisherige Einsatztruppe NRF (Nato Response Force) ergänzen sollen. Die NRF war von den Nato-Mitgliedsstaaten 2016 infolge der Krim- und Ukraine-Krise als besonders schnelle Eingreiftruppe geschaffen worden. Als sogenannte Speerspitze sind 5.000 Soldaten in ständiger Alarmbereitschaft und können binnen weniger Tage samt Ausrüstung und Waffen in Krisenregionen verlegt werden.

Stoltenberg bestätigte zudem erstmals öffentlich, dass Ulm Standort eines neuen Unterstützungs- und Nachschubkommandos der Nato werden soll. Es wird den Planungen zufolge schnelle Truppen- und Materialtransporte in Europa ermöglichen und ihren Schutz organisieren. Neben Deutschland sollen die USA in Norfolk (Virginia) ein weiteres neues Kommando aufbauen. Dieses wird unter anderem für effiziente Truppentransporte über den Atlantik verantwortlich sein. Zusätzlich sollen in der bestehenden Nato-Kommandostruktur insgesamt rund 1.200 zusätzliche multinationale Dienstposten geschaffen werden.

Überschattet werden die Vorbereitungen für das Verteidigungsministertreffen in Brüssel von den Streitigkeiten, die viele Bündnispartner derzeit mit dem militärisch stärksten Alliierten USA haben. “Es gibt derzeit ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen Alliierten”, räumte Stoltenberg mit Blick auf den Streit um die US-Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte sowie den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ein.

Mit ihren Aufrüstungsplänen rücken EU und Nato von ihrer Deeskalationsstrategie nach dem Ende des Kalten Kriegs ab, als sie ihre Kommandostrukturen deutlich zurückgefahren hatten. Als Reaktion auf die als zusehends aggressiv wahrgenommene Politik der russischen Regierung hatte die Nato ihre Truppen in Osteuropa bereits vor einiger Zeit deutlich aufgestockt. Eine hohe Einsatzbereitschaft sei in einer unberechenbarer gewordenen Welt unerlässlich, sagte Stoltenberg. “Wir müssen für das Unvorhergesehene gewappnet sein.”

EU will 6,5 Milliarden Euro für panzertaugliche Straßen ausgeben Neues Nato-Kommando in Ulm Insgesamt geht es um 30.000 Soldaten, 300 Flugzeuge und mindestens 30 Kriegsschiffe oder U-Boote, die die bisherige Einsatztruppe NRF (Nato Response Force) ergänzen sollen. Die NRF war von den Nato-Mitgliedsstaaten 2016 infolge der Krim- und Ukraine-Krise als besonders schnelle Eingreiftruppe geschaffen worden. Als sogenannte Speerspitze sind 5.000 Soldaten in ständiger Alarmbereitschaft und können binnen weniger Tage samt Ausrüstung und Waffen in Krisenregionen verlegt werden. Stoltenberg bestätigte zudem erstmals öffentlich, dass Ulm Standort eines neuen Unterstützungs- und Nachschubkommandos der Nato werden soll. Es wird den Planungen zufolge schnelle Truppen- und Materialtransporte in Europa ermöglichen und ihren Schutz organisieren. Neben Deutschland sollen die USA in Norfolk (Virginia) ein weiteres neues Kommando aufbauen. Dieses wird unter anderem für effiziente Truppentransporte über den Atlantik verantwortlich sein. Zusätzlich sollen in der bestehenden Nato-Kommandostruktur insgesamt rund 1.200 zusätzliche multinationale Dienstposten geschaffen werden. Überschattet werden die Vorbereitungen für das Verteidigungsministertreffen in Brüssel von den Streitigkeiten, die viele Bündnispartner derzeit mit dem militärisch stärksten Alliierten USA haben. "Es gibt derzeit ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen Alliierten", räumte Stoltenberg mit Blick auf den Streit um die US-Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte sowie den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ein. Mit ihren Aufrüstungsplänen rücken EU und Nato von ihrer Deeskalationsstrategie nach dem Ende des Kalten Kriegs ab, als sie ihre Kommandostrukturen deutlich zurückgefahren hatten. Als Reaktion auf die als zusehends aggressiv wahrgenommene Politik der russischen Regierung hatte die Nato ihre Truppen in Osteuropa bereits vor einiger Zeit deutlich aufgestockt. Eine hohe Einsatzbereitschaft sei in einer unberechenbarer gewordenen Welt unerlässlich, sagte Stoltenberg. "Wir müssen für das Unvorhergesehene gewappnet sein."

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